KlangBild
grafische Notation WorkshoP
Workshop am 31. Oktober und 1. November von 10:00 - 16:00 Uhr
Konzert am 1. November, 2026 um 17:00 Uhr
Jugendkunstschule Kreisel, Oberndorf am Neckar
Musik zeichnen und selbst komponieren
Im zweitägigen Projekt „KlangBild“ dreht sich alles um die Verbindung von Musik und Bildern. Gemeinsam mit Nikola Lutz (Saxophon und Komposition), Benjamin Coyte (Cello) und Laura Mehmeti (Akkordeon) lernst du eine besondere Art von Notenschrift kennen: grafische Partituren. Du entdeckst, wie man Musik nicht nur mit normalen Noten, sondern auch mit Linien, Punkten, Formen und Farben darstellen kann. Danach gestaltest du deine eigene Partitur und führst sie gemeinsam mit den Profis in einem Konzert auf.
Musik, die man sehen kann
Eine grafische Partitur zeigt Musik mit Bildern und Zeichen. Zum Beispiel können kleine Punkte für kurze, einzelne Töne stehen. Dicke Linien können bedeuten, dass die Musik laut und intensiv gespielt werden soll. Nikola Lutz hat für ihre Komposition schwarze Linien auf durchsichtige Plastikfolien gezeichnet. Die Folien können übereinandergelegt werden. So entstehen immer wieder neue Bilder und musikalische Ideen. Im Workshop stellt Nikola Lutz ihr Werk vor. Danach probieren alle gemeinsam aus, wie man solche Bilder in Musik verwandeln kann. Dabei könnt ihr frei ausprobieren und improvisieren.
Deine eigene Partitur
Anschließend wirst du selbst komponieren: Du entwickelst deine eigene grafische Partitur. Dabei kannst du entscheiden:
Welche Farben und Formen soll deine Partitur haben?
Soll sie abstrakt sein oder auch normale Noten enthalten?
Für wie viele Ausführende ist dein Stück gedacht?
Wie sollen deine Zeichen und Bilder in Musik verwandelt werden?
Nikola Lutz, Benjamin Coyte und Laura Mehmeti unterstützen dabei und geben gerne Tipps.
Dein Stück auf der Bühne
Am zweiten Tag wird es ernst: Deine neue Komposition wird gemeinsam mit den anderen Teilnehmenden und den Profis zum ersten Mal vor Publikum aufgeführt. Du kannst also nicht nur eine eigene Musikidee entwickeln, sondern sie auch direkt auf der Bühne erleben!
Die Teilnahme ist kostenlos.
Für die Reservierung eines Platzes wird eine Pfandgebühr von 20 € erhoben. Das Geld bekommst du am zweiten Kurstag zurück.
Das Projekt „Kultur verbindet“ ist Teil des Programms „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“, einem Förderprogramm für Kultur, Beteiligung und Demokratie. Es richtet sich an ländliche, insbesondere strukturschwache ländliche Regionen in ganz Deutschland.
Gefördert wird „Aller.Land“ durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) sowie durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern (BMI). Der Bund stellt für das Förderprogramm von 2023 bis 2030 insgesamt 69,4 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) sowie aus Mitteln der bpb zur Verfügung. Umgesetzt wird es vom Programmbüro Aller.Land (Projekteure bakv gGmbH).